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Personaler

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Deshalb sollten Sie diesen Artikel lesen:

Die neusten HR Trends ziehen an Ihnen vorbei weil Sie keine Zeit haben um sich damit zu beschäftigen? Kann ich gut verstehen, es geht mir nämlich nicht anders. Aber das muss nicht sein! Wie es auch anders geht erfahren Sie in diesem Artikel.

Michael Kleine-Beckel

Michael Kleine-Beckel

Sorry, für Trends habe ich keine Zeit

Vom Leben und Sterben von HR-Trends. Und was das mit Ihrem Zeitmanagement zu tun hat.

Das Jahr 2017 ist so gut wie vorbei – und für HR stellt sich die Frage: „Was machen in 2018?“

Hierbei sind die meisten Personalabteilungen durchaus gut ausgelastet mit den klassischen Themen aus Administration, Abrechnung und Zeitwirtschaft. Und wie jedes Jahr werden diverse Analysten und Beratungsfirmen den Markt mit Prognosen überschwemmen, was 2018 für die Personalabteilungen an Themen bringen wird. Dabei muss man kein Hellseher sein um zu prognostizieren, dass Themen wie „Digitale Transformation“, „Neue Organisationsformen“, „Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle“ ebenso wieder trendy sein werden wie „Virtuelles Lernen“ oder „Talente finden und binden“. Warum ist das eigentlich so?

Warum bleiben manche HR-Trends so lange erhalten, während andere so einen frühen Tod sterben?

Eine These – die sie gerne diskutieren dürfen – ist für mich:

 

Themen sterben schneller, je mehr sie umgesetzt werden. Und sie werden umso schneller umgesetzt, je weniger Zeit deren Umsetzung nach Meinung der Unternehmen in Anspruch nehmen wird.

 

Das bedeutet im Gegenzug, dass Themen, die nicht umgesetzt werden, uns über einen langen Zeitraum immer weiter begleiten. Denn der prognostizierte Umsetzungsaufwand sagt nichts über die Relevanz des Themas aus. Aber warum geben wir uns den „kurzen“ Themen hin? Ein Beispiel aus einer anderen Situation vielleicht?

 

Ist Ihr Recruiting auf der Höhe der Zeit? Machen Sie den Recruiting-Check

 

Eine Führungskraft – nennen wir sie Michael – hat sich vorgenommen, regelmäßig über aktuelle Trends auf dem Laufenden zu bleiben. Tagesgeschäft, Mails und wichtige Besprechungen reduzieren die für diesen Zweck verbleibende Arbeitszeit auf ein Minimum. Was glauben Sie wird diese Führungskraft – der wir einen guten Willen unterstellen – eher lesen: den (wirklich sehr lesenswerten) wöchentlichen Blog von Förster&Kreuz oder die (sicherlich genauso lesenswerte) Studie von Deloitte „Rewriting the rules for the digital age“ mit ca. 140 Seiten geballter Information?

 

Personaler verschlafen die Chancen der Digitalisierung

Wahrscheinlich wird er versuchen Folgendes zu tun: den ca. einseitigen Blog vollständig lesen und die 140 Seiten versuchen zu überfliegen. Aber warum die 140 Seiten nicht wirklich vollumfänglich lesen und überdenken? Weil schlicht die Zeit fehlt (auch über Zeiträuber haben Förster&Kreuz übrigens einen wirklich lesenswerten Blog geschrieben). Und die Zeit fehlt, weil Tagesgeschäft und Routinetätigkeiten diese Zeit rauben. Dabei ist es doch völlig unstreitig, dass wir als Personaler (mal) wieder dabei sind, die Chancen, welche die Digitalisierung für unsere Rolle bedeuten, komplett zu verschlafen. Und es ist auch völlig eindeutig, dass viele der von Deloitte angesprochenen Themen eben nicht nur die großen Unternehmen ab 25.000 Mitarbeiter betreffen, sondern in gleichem Umfang auch den Mittelstand.

Und natürlich haben wir im Personalwesen eine ganze Reihe von kreativen Mitarbeitern, die viel lieber die neuen Themen mit Engagement und Verve vorantreiben wollen. Und damit dem Personalwesen im Unternehmen eine ganz neue Bedeutung geben würden – wenn wir sie denn ließen. Und warum lassen wir sie nicht? Ganz einfach: weil die Routinetätigkeiten und die Administrationsaufgaben auch diesen Menschen die Zeit rauben – Graue Männer überall (siehe Momo von Michael Ende).

 

Wie gewinnen wir Zeit zurück?

Sie meinen ich wiederhole mich? Stimmt. Warum schauen Sie sich nicht einfach mal an, auf was für Wegen andere Firmen heute den Zeiträubern schon ein Schnippchen schlagen? Und wie man tatsächlich Zeit durch den Einsatz von moderner, mit Business Process Outsourcing kombinierter Technik gewinnt? Oder vielmehr: Wie man sich durch Administration und Routinetätigkeiten diese Zeit nicht mehr rauben lässt. Denken Sie doch mal darüber nach, Ihre Lohnabrechnung outzusourcen! Ob Outsourcing für Sie Sinn macht und welche Freiräume Sie für Ihr Personalmanagement schaffen können, erfahren Sie in unserem Quick-CheckWas Sie durch Outsourcing auf jeden Fall gewinnen? Zeit! Zeit, um neben dem Blog auch den Deloitte Artikel wirklich zu lesen. Und vor allem Zeit, um die neuen Trends aufzugreifen und an ihnen zu arbeiten. Damit wir in 2019 wirklich neue Trends erleben dürfen.

 

Jetzt im Blog: Diese 5 Recruiting Trends sollten Sie kennen. Sichern Sie sich  Wettbewerbsvorteile im stark umkämpften Bewerbermarkt.