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Der HR Blog

Personaler - die belächelte Berufsgruppe

Jetzt kommt Ihre Chance!

 

Liebe Personaler, wurden Sie auch schonmal für Ihre Tätigkeit im Unternehmen belächelt? Hat Ihnen der Flurfunk auch schon verraten, dass HR keine wichtige Tätigkeit sei und sowieso, dass „dieses bisschen Recruiting“ von neuen Mitarbeitern eh jeder könne?

 

Ihre neue Verantwortung

Wenn es Ihnen auch schonmal so erging, wird es Sie freuen, diesen Artikel zu lesen. Denn durch die zunehmende Digitalisierung in Unternehmen ändert sich Ihre Rolle im Unternehmen massiv. Wurde die Personalarbeit bisher häufig mit der operativen Administration von Mitarbeiterdaten gleichgesetzt, wird es zukünftig vor allem um einen strategischen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens gehen.

 

Denken Sie um!

Die Wirtschaft unterzieht sich derzeit einem massiven Wandel. Es gibt Stimmen, die sagen, dass die 3 Jahre ab 2016 entscheidender für ein Unternehmen bezüglich dessen Weiterbestehen sein werden als es die letzten 50 Jahre waren. Themen wie Virtual Reality, Internet of Things und künstliche Intelligenz stellen Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Um diesen Aspekten gewachsen zu sein, müssen sich die meisten Unternehmen einem gedanklichen Umschwung unterziehen. Während bisher KPIs und Zahlen die entscheidende Rolle gespielt haben, werden Themen wie Talentmanagement und neue Arbeitsformen zunehmend wichtiger. Die Ressource Mensch gewinnt eindeutig an Bedeutung. Und damit auch Sie. Denn Sie sind dafür in hohem Maß mitverantwortlich.  

 

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Hinfallen, aufstehen, weiterkämpfen

Die Krise 2008 hat viele HR-Abteilungen stark getroffen – es wurden in vielen Unternehmen Kurzarbeit und Entlassungen vorgenommen und die strategische Ausrichtung des Personals beschränkte sich auf die Kostenkontrolle. Mit dem seither anhaltenden Boom des Arbeitsmarktes hat sich die Richtung wieder gedreht.

Die großen Unternehmen machen es vor und entwickeln eine deutlich strategischere Personalarbeit mit der Etablierung der Rolle des HR Business Partners. Dabei orientieren Sie sich am 3-Säulen-Modell von Dave Ulrich: Deren Aufgabe soll eine klare strategische Unterstützung der Unternehmensziele sein. Außerdem soll den Führungskräften auf Augenhöhe begegnet werden. Allerdings scheitert dieses Vorhaben häufig an einer hohen Anzahl verbleibender operativer Aufgaben und der fehlenden Akzeptanz der Personaler als gleichrangige Entscheidungspartnern.

Und wie sieht es im Mittelstand aus? Dieser hinkt noch hinterher – viele Initiativen sind auf dem Papier klar umrissen, jedoch hapert es an der Umsetzung. Auch hier sind die administrativen Aufgaben schlicht oft im Weg und behindern die Entfaltung auf strategischer Ebene.

Was können Sie machen? Durchhalten, beißen und ein klares Ziel vor Augen haben. Schaffen Sie sich den Freiraum, kämpfen Sie für Ihre Ideen und pflegen Sie einen guten Draht zur Geschäftsführung. Denn wenn Sie mit guten Argumenten und einem klaren Business Case inkl. Mehrwert kommen, steigen Ihre Chancen, genug Rückendeckung zu erhalten.

 

Nutzen Sie die Chance! 

Fakt ist, dass Personalmanagement in der neuen Arbeitswelt einen enormen Stellenwert einnimmt. Und damit natürlich auch Sie als Personalverantwortlicher. Es geht darum neue, kluge Köpfe zu finden, bestehendes Personal adäquat weiterzuentwickeln und eine Kultur im Unternehmen zu etablieren, die den Herausforderungen am Markt gewachsen ist. Das ist sicherlich keine leichte Aufgabe und ohne eine erfahrene und gut funktionierende HR-Abteilung ist dies schlicht nicht möglich.  Machen Sie sich also Ihrer neuen Verantwortung bewusst. Denn wenn sich Unternehmen weiterhin rein auf statistische Kennzahlen verlassen, wird ein wettbewerbsfähiges Fortbestehen kaum möglich sein. 

Auf Seiten der Personalabteilungen bietet sich in den nächsten Jahren damit die Möglichkeit, sich als wichtiger Partner im Unternehmensumfeld zu etablieren. Dadurch können Sie sich beweisen. Zeigen Sie, dass es mit „ein bisschen Recruiting“ eben nicht getan ist. Aber seien Sie sich bewusst, dass solch eine strategische Ausrichtung der Arbeit gleichzeitig eine deutliche Minimierung der operativen Tätigkeiten bedarf. Hier rate ich Ihnen: Machen Sie sich die Veränderung der Arbeitswelt auch selbst zu Nutze und holen Sie sich digitale Unterstützung. Sie können zum Beispiel Ihren Recruiting-Prozess straffen und die Zeit zwischen Bewerbung und Vertragsabschluss verkürzen. Wie das geht erfahren Sie am 26. Januar in unserer Websession zum Thema Recruiting mit SAP SuccessFactors. Aber nicht nur im Recruiting gilt: Minimieren Sie Ihre operativen Tätigkeiten und gehen zum anderen als gutes Beispiel voran, wenn es darum geht, sich neuen Themen zu öffnen. 

 

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