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Recruiting-Strategien - Mit digitalisierten Prozessen punkten

Von Götz Reinhardt, Managing Director EMEA Central bei Concur

Laut Manpower Group leiden 49 Prozent der Unternehmen unter Fachkräftemangel. Fast die Hälfte der Unternehmen kämpft also mit großen Herausforderungen, ihre offenen Positionen zu besetzen. Besonders Facharbeiter wie Handwerker, Vertriebsmitarbeiter und Ingenieure sind in Deutschland schwer zu finden. Umso wichtiger ist es deshalb, sich im Kampf um die besten Talente keine Fehler zu erlauben. Trivial erscheinende Details können den entscheidenden Unterschied bewirken: Nehmen wir zum Beispiel die Kostenerstattung für die Fahrt zum Bewerbungsgespräch – heutzutage eine Selbstverständlichkeit denken Sie? Weit gefehlt. Eine aktuelle Concur-Studie enthüllt, dass 47 Prozent der Befragten generell keine Fahrtkosten zu Bewerbungsgesprächen rückerstattet bekommen haben. Fast jeder Zweite hat die Kosten also selbst getragen.

Ein erstaunliches Ergebnis, denn laut Monster sind Arbeitgeber sogar zur Fahrtkostenerstattung verpflichtet – es sei denn, sie geben von vornherein ausdrücklich an, dass die Kosten nicht erstattet werden. Zu der Situation, dass ein Bewerber danach fragen muss, sollte es laut Monster gar nicht erst kommen.

Doch auch bei Bewerbern, die die Fahrtkosten zurückerstattet bekommen, läuft es nicht reibungslos: Ein Drittel von ihnen gibt an, dass es Probleme gab: Entweder blieb die Zahlung ganz aus (34 Prozent), die Abwicklung war insgesamt umständlich (34 Prozent) oder die Rückerstattung erfolgte zu spät (26 Prozent).

Arbeitnehmer legen Wert auf Innovationskraft und moderne Technologien 

Eine unkomplizierte Reisekostenrückerstattung ist jedoch nicht der einzige Faktor, mit denen sich Unternehmen im „War for Talent“ einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können: Die Concur-Studie hat nämlich weiterhin ergeben, dass es 78 Prozent der Befragten sehr wichtig ist, in einem Unternehmen zu arbeiten, dass innovativ agiert und auf moderne Technologien setzt. 16 Prozent schließen einen Arbeitgeber, der technologisch nicht auf der Höhe der Zeit ist, sogar komplett aus. Wer will nicht bei einem Unternehmen arbeiten, das die besten und innovativsten Lösungen selbst einsetzt? Hier können Unternehmen ansetzen und schon vor dem Bewerbungsgespräch über Social-Media-Kanäle, Online-Plattformen und der Option zur Online-Bewerbung zeigen, dass sie den neusten Standards entsprechen.

Digitale Prozesse  auch nach der Einstellung gefragt

Innovative zeitsparende Prozesse sollten auch nach der erfolgreichen Einstellung zum Zuge kommen, wie zum Beispiel ein digital gemanagter Reisekostenprozess. Wer möchte in einem Unternehmen arbeiten, in dem man einen Großteil seiner Zeit mit administrativen Aufgaben wie der Reisekostenabrechnung verbringt? Wer viel reist, ist froh, wenn sich ungeliebte Aufgaben wie die Reisekostenabrechnung quasi von selbst erledigen. Belege mit dem Smartphone abfotografieren und mit einem Knopfdruck hochladen, ist effizient und räumt viel Zeit für die eigentlichen Aufgaben ein. Das wissen auch die Bewerber zu schätzen: Ein Viertel begrüßt die Option eines papierlosen Reisekostenmanagements.

 

Der Reisekostenprozess ist nur ein Beispiel, mit Digitalisierung Wettbewerber für sich gewinnen zu können. Sie wollen wissen, welche weiteren Chancen die Digitalisierung Personalentscheidern und Unternehmen bietet? Dann besuchen Sie Concur und KWP am 15. November auf dem HR FORUM in Ulm. Während der Key-Notes mit hochkarätigen Sprechern, Best-Practice-Beispielen und Live-Shows erfahren Sie alles zum Thema Digitalisierung der HR.

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Erfahrungsbericht: 3 Tipps von Engelhard Arzneimittel für die Digitalisierung  Ihres Recruitings!

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