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HR-Leiter

IT-Entscheider

HR-PRAXIS

2 MIN LESEZEIT

Deshalb sollten Sie diesen Artikel lesen:

Sie denken darüber nach eine Cloud-Software einzuführen? Super! Aber Achtung, das kann schnell schiefgehen. Welche Fehler schnell passieren können und wie Sie diese vermeiden lesen Sie in diesem Artikel.

Savina Schlichte

Savina Schlichte

Kawumm!

Wie Sie durch diese 6 Fehler Ihr Cloud-Projekt erfolgreich an die Wand fahren

„Jeder muss aus seinen eigenen Fehlern lernen.“ Klingt schmerzhaft und deprimierend? Ja, und deshalb versuche ich das Unmögliche und benenne für Sie die 6 größten Fehler, mit denen Sie Ihr Cloud-Software-Projekt erfolgreich scheitern lassen. Denn ich habe Hoffnung, dass trotzdem etwas hängen bleibt. Meine Devise: Fehler kennen, vermeiden und dadurch Geld sparen.

 

Fehler 1:
Alles glauben, was Ihnen der Hersteller erzählt

Jetzt mal ehrlich: Glauben Sie der Werbung im Fernsehen jedes Wort? Dass die neue Creme mit dem Wunderwirkstoff Sie um 10 Jahre jünger aussehen lässt? Nein? Wieso also dann bei Software? Fakt ist: Jeder Hersteller möchte seine Produkte verkaufen. Software gehört zu den erklärungsbedürftigeren Produkten und somit werden Sie viel Vertriebsaufmerksamkeit bekommen. Wenn Sie es richtig machen und sich mehrere Software-Anbieter anschauen, dann bekommen Sie ergo noch mehr "Show". Deshalb machen Sie sich im Vorhinein klar, was Sie wirklich benötigen und lassen Sie sich diese Anforderungen genau zeigen. Noch wichtiger: Prüfen Sie im Vertragsangebot, dass diese Anforderungen auch als Funktion enthalten sind. Nur so wissen Sie, wofür Sie bezahlen.

 

Fehler 2:
Keinen Projektverantwortlichen benennen

"Wir machen das alle zusammen". Demokratie ist eine gute Sache. Aber kennen Sie die Bedeutung hinter dem Wort TEAM? Toll, ein anderer macht´s. Genauso ist es oft im konkreten Bedarfsfall. Keiner ist zuständig, niemand ist entscheidungsbefugt und bis endlich eine Antwort oder ein Ergebnis kommt, vergehen Zeit und mehrere Diskussionsschleifen. So verbrennen Sie bares Geld.

 

Fehler 3:
Glauben, dass Zeitvorgaben und Deadlines nur was für spießige Pedanten sind

Mach ich´s heute, mach ich´s morgen? Prokrastination kennt jeder, auch der beste (Projekt-) Mitarbeiter. Ohne den Druck einer Frist passiert oft wenig. Daher hängt das Projekt dann in der Luft und kommt ins Stocken. Wieder verlieren Sie Zeit und damit Geld. Schlimmer noch, die Motivation bei allen Beteiligten sinkt. Denn das konkrete Ergebnis -ein einsatzbereites Softwaresystem- fehlt.

 

Fehler 4:
Davon ausgehen, dass bei Cloud-Projekten kein IT-Knowhow mehr gebraucht wird

Software schnell und einfach eingeführt – das ist Cloud-Software. Stimmt. Wenn die richtigen Leute im Projekt mitarbeiten. Und dazu gehört bei der Einführung einer Software auch die IT. Weil sie sich mit den -für den Fachbereich- lästigen Dingen wie Berechtigungen, Stammdatenbereitstellung, Datenschutz und Schnittstellen auskennen. Fachlich sind Sie am Drücker. Aber seien Sie schlau und verzichten Sie nicht auf das ausgezeichnete Know-how Ihrer IT-Kollegen. Denn grundlegende Dinge werden schnell teuer, wenn Sie erst nachträglich konzipiert und umgesetzt werden müssen.

 

Fehler 5:
Cloud-Software für vollkommen intuitiv halten

Benutzerfreundlichkeit liegt im Auge des Betrachters. Nicht jeder findet sich sofort zurecht und möchte damit alleine bleiben. Es liegt an Ihnen, Botschafter zu sein und voller Überzeugung das Neue anzunehmen. Helfen Sie den Kollegen und bieten Sie Trainings und Frage & Antworten-Runden an. Denn ungenutzte Software kostet, bringt aber keinen Nutzen. Und das sollten Sie dringend vermeiden.

 

Fehler 6: 
Dem Cloud-Projekt zu viel Misstrauen entgegen bringen

Bei Cloud-Software muss man jede Kleinigkeit ausführlichst testen, sonst weiß man ja gar nicht, ob es funktioniert! Stimmen Sie dieser Aussage zu? Bingo, Sie gehören zu denen, die Cloud-Software mehr als misstrauisch gegenüberstehen und sich lieber zu Tode testen als endlich das Produkt zu nutzen. So vergehen Wochen und Monate und jede Menge Ihrer wertvollen Arbeitszeit. Und ein Standard-Produkt, was tausend andere Unternehmen seit Jahren im Einsatz haben, belastet Ihr Budget ohne produktiven Nutzen zu bringen.

 

Fazit:

Sie finden, ich übertreibe? Ein bisschen. Das gehört zur freien Meinungsäußerung. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass mehr als nur ein Funken Wahrheit dahinter steckt. Es wird viel Geld durch vermeidbare Fehler bei der Cloud-Einführung verbrannt. Es lohnt sich somit, über die Kernbotschaften nachzudenken – versprochen!

 

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