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Diese 5 Schritte machen Ihr Mitarbeiterempfehlungsprogramm erfolgreich.

Worauf Sie bei der Einführung eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms achten sollten und welche Variablen Sie überprüfen sollten.

Recruiting ist mühsam. Da stimmen als Personalentscheider oder Recruiter bestimmt zu, oder? Wäre es nicht effizienter, wenn Ihnen Ihre eigenen Mitarbeiter neue potentielle Kandidaten vorschlagen würden? Dann könnten Sie sich zurücklehnen und einfach den richtigen Bewerber auswählen. Das klingt zu schön um wahr zu sein und sicher wird es das heute nur noch selten geben. Und doch: ein gut aufgesetztes Mitarbeiterempfehlungsprogramm kann Ihnen eine wertvolle Recruiting-Untersützung bieten.

Sparen Sie sich Zeit, Kosten und Nerven

Mit einem gut gemachten Mitarbeiterempfehlungsprogramm werden Sie nicht nur Zeit, sondern auch Kosten einsparen. Im besten Fall funktioniert so das Instrument der Mitarbeiterempfehlung. Viele Unternehmen nutzen Mitarbeiterempfehlungsprogramme bereits um neue Mitarbeiter für ihr Unternehmen zu gewinnen. Sie auch?

 

Ist Ihr Recruiting auf der Höhe der Zeit? Machen Sie den Recruiting-Check

 

In unserer Praxis sehen wir immer wieder typische Fehler und Optimierungspotenziale bei Mitarbeiterempfehlungsprogrammen.

Oft gibt es zwar theoretisch ein Empfehlungsprogramm, es wird aber aus verschiedenen Gründen gar nicht, nur sehr bedingt oder sogar falsch genutzt. Mit diesen 5 Schritten wird Ihr Mitarbeiterempfehlungsprogramm zum sinnvollen Instrument in der Personalbeschaffung:

1. Machen Sie es Ihren Mitarbeitern einfach

Mitarbeiterempfehlung bedeutet, dass Ihre Kolleginnen und Kollegen die ihrer Meinung nach passenden Kandidaten aus ihren eigenen Netzwerken für die Stelle vorschlagen. Um die richtige Empfehlung auszusprechen müssen sie allerdings regelmäßig erfahren, welche Stellen im Unternehmen offen sind. Deshalb sollten Sie als Personalverantwortlicher alle Stellen über ein internes digitales Medium veröffentlichen. Das kann zum Beispiel ein SharePoint oder Slack sein. Zudem sollten Sie die Social-Media-Kanäle Ihres Unternehmens mit einbinden. So kann die Stelle schnell und einfach weitergeleitet und geteilt werden. Auch ein interner Newsletter kann helfen. So erreichen Sie auch die Social Media-Muffel unter Ihren Mitarbeitern.

2. Fragen Sie gezielt gute Mitarbeiter nach Empfehlungen

Zusätzlich zur Verbreitung der offenen Stellen ist es strategisch sinnvoll, bestimmte Mitarbeiter gezielt auf die offenen Stellen anzusprechen und sie nach Empfehlungen zu fragen. Das ist besonders dann ratsam, wenn Sie neue Mitarbeiter mit einem bestimmten Hintergrund und bestimmten Eigenschaften suchen, die dem bereits angestellten Mitarbeiter ähneln. Menschen umgeben sich häufig mit Menschen ähnlichen Hintergrundes. Gerade Fachkräfte sind meistens durch Studium oder vorherige Arbeitsstätten gut vernetzt. Kurz gesagt: gute Mitarbeiter kennen gute Kandidaten. Nutzen Sie das für sich!

3. Zahlen Sie Geldprämien

Mit zu den wichtigsten Themen in Bezug auf ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm gehören die Prämien. Soll es bei erfolgreichen Neueinstellungen Geldprämien geben oder nicht?! Unser Tipp: Ja, sollte es! Denn wenn wir mal ehrlich sind, was schafft mehr Anreize, als für seine Bemühungen außerplanmäßig belohnt zu werden? Wenn dann künftig noch ein Freund oder Bekannter zum Kollegenkreis gehört, umso besser. Eine Win-Win-Win-Situation also. Für den Mitarbeiter, den Bewerber und für Sie.

4. Denken Sie auch über emotionale Prämien nach

Statt einer Geldprämie oder zusätzlich kann auch eine emotionale Prämie sinnvoll sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten der Be- und Entlohnung. Am naheliegendsten ist natürlich eine Geldprämie. Die Höhe kann sich an der Eingruppierung der zu besetzenden Stelle oder am Einkommen des Empfehlenden orientieren.

Besonderes Augenmerk sollten Sie allerdings auch die Erlebnisprämie legen. Studien zeigen, dass Erlebnisse für Menschen einen höheren Wert haben als Geld. Zusätzliches Geld auf dem Konto ist schnell "versickert". Über eine Erlebnisprämie können sich Mitarbeiter mit ihrem Umfeld unterhalten - ein zusätzlicher Pluspunkt für Ihr Employer Branding.

5. Qualität statt Quantität - längerfristige Erfolgsbeteiligung ist bei Mitarbeiterempfehlungsprogrammen sinnvoll

Häufig wird eine Prämie nach erfolgter Probezeit des empfohlenen Kandidaten ausgezahlt. Das ist natürlich die einfachste Variante ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm abzuwickeln. Ob das sinnvoll ist, ist fraglich. Wir wissen alle, dass sich Mitarbeiter in der Probezeit meist besonders anstrengen. Macht es daher Sinn, einen Empfehlenden längerfristig an erfolgreich rekrutierten Mitarbeitern zu beteiligen, wenn dieser sich als High Potential herausstellen? Ja macht es. Sie sollten also darüber nachdenken, das Empfehlungsprogramm auf eine langfristig erfolgreiche Stellenbesetzung und nicht nur das erste erfolgreiche Recruiting auszurichten.

Eine 2012 veröffentlichte Studie von Lori Beaman und Jeremy Magruder fand heraus, dass die Ausrichtung auf die langfristige Mitarbeiterbindung die Mitarbeiterempfehlungprogramme für die Unternehmen erfolgreicher machten. In diesen Fällen wurden meist weniger Verwandte sondern ehemalige Kollegen vorgeschlagen, die für ihre gute Leistung bereits bekannt sind. So können Sie also auch ein Stück weit die Qualität der Empfehlungen beeinflussen.

Dazu nutzen Sie am besten eine integrierte Talentmanagement-Software die von Recruiting über Onboarding auf die Zielvereinbarung und Leistungsbeurteilung im gleichen System bieten. So können Sie einfacher Verbindungen zwischen Empfehlung, Personalbeschaffung und Leistungsbeurteilung herstellen. Es gibt eine Vielzahl an isolierten Bewerbermanagementsystemen für den Erfolg des Mitarbeiterempfehlungsprogramms ist eine integrierte Lösung sinnvoll.

Mitarbeiterempfehlungen unterstützen das Personalmarketing

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie eine starke, positive Unternehmenskultur haben, trägt das entscheidend zum Erfolg des Mitarbeiterempfehlungsprogramms bei. Das macht es dem Recruiter leichter, den Mitarbeiter werden lieber eine Empfehlung aussprechen und es untersützt zugleich sogar das Personalmarketing. - Welche bessere Referenz für Ihre Unternehmenskultur gibt es?

Mitarbeiterempfehlungen sind ein absolut empfehlenswertes Instrument des Recruitings!

Trotz der ausbezahlten Prämien sind Mitarbeiterempfehlungsprogramme nicht teurer als ein herkömmlicher Recruitingprozess. Der Erfolg ist jedoch im Vergleich recht hoch. Allerdings sollten Sie sich genau darüber Gedanken machen, wie Sie Ihr Empfehlungsprogramm gestalten und umsetzen möchten. Andernfalls verschenken Sie enormes Potential beim Recruiting von Fach- und Führungskräften.

 

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